Hahnenklee – Bad Grund (Tour 33)

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Wir sind wieder am Ausgangspunkt angekommen. Heute blieb es trocken. Von Außen meine ich. Getränke hatten wir genug dabei, und was noch gefehlt hat gab es abends. Gerade bestellen wir das letzte Glas.

Eigentlich waren heute nur 25 km angesagt. Aber am Ende waren es wieder 30 km. Wir sind uns aber sicher, dass wir uns nicht verlaufen haben, denn auch Rainer hatte die Route auf seinem Handy. Aber der Reihe nach.

Nachdem ich alle meine Blasen an den Füßen mit Pflastern versorgt hatte, ging es auf zur Liebesbank (Stempel HWN112), der Stempelstelle, die wir am 10.05 ausgelassen haben. Die Entscheidung war wohl richtig, denn im Regen diese Stelle anzulaufen und keine Gelegenheit zum Fotografieren zu haben, dass hätten wir, sicherlich auch wegen der Stabkirche in Hahnnklee, bereut.
Ich denke, Hahnenklee kann man zu jeder Jahreszeit besuchen und man kann dort eine Menge erleben.

Weiter ging es in Richtung Maaßener Gaipel (Stempel HWN107). Dieser Stempel steht am Eingang zum Gelände einer Ausflugsgaststätte, welche durch einen Italiener betrieben wird. Die Portion Tortellini war so reichlich, dass wir kurze Bedenken hatten, weiterzulaufen. Zum Glück gab es Grappa. (Ende gut, alles gut).

Weiter geht es zunächst zum romatischen Grumbacher Teich (Stempel HWN113) und anschließend zur Prinzenlaube (Stempel HWN105).

Welchem Unwetter wir gestern entgangen sind, wird sich noch bis zur Ortschaft Wildemann zeigen. An vielen Stellen auf diesem Weg fanden wir noch große Haufen Hagelkörner. Hinter Wildemann jedoch wurden die Wege wieder staubig und trocken.

Die Wirtin der Ausflugsgaststätte am Iberger Alberturm (Stempel HWN130) bestätigte uns, dass dort das Unwetter zu hören war, dass es aber diese Gegend nicht getroffen hat. Sie muss eine echte Harzer Hexe sein. Das lässt sich auch daran erkennen, dass sie aus Tannenspitzen Likör braut und um an Tannenspitzen zu kommen nutzt sie sicher einen Flugbesen. Der Likör ist ein Zaubertrank. Er schmeckt außergewöhnlich und man vergisst kurzzeitig alles. Ich zum Beispiel habe doch nach dem Genuss dieses Getränks glatt vergessen, die Ausflugsgaststätte mit dem Turm zu fotografieren. Also geschätzer Leser. Solltest Du jemals die Gelegenheit haben, von diesem Zaubertrank zu kosten, erledige die wirklich wichtigen Dinge vorher.
Nein, vor der Hexe habe ich keine Angst, sie hat mir erkärt, dass das Internet in ihrer Welt keine Rolle spielt.

Den Abschluss unserer heutigen Wandertour bildet die Hütte im Weltwald (Stempel HWN129) von Bad Grund. Von hier aus sind es noch ein bis zwei Kilometer und wir haben unseren Ausgangspunkt wieder erreicht.

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